26. Januar 2026

Zeit für Veränderung im Innen und Außen

Haben Sie Zeit für sich gewonnen und möchten jetzt gerne etwas ändern, das Ihnen schon länger vorschwebt, dass Sie aber noch nie wirklich angegangen sind? Sind Sie an guten Neujahrsvorsätzen gescheitert und möchten sich dahingehend verändern, Ihren Zielen künftig treu zu bleiben?


Wie verändert man etwas, das schon stark zur Gewohnheit geworden ist? Wie verändert man etwas, das im Grunde seit Jahren oder gar Jahrzehnten zu Ihrem beruflichen Alltag gehört?


Die Krux mit den Vorsätzen


Eine Veränderung in der eigenen Persönlichkeit vorzunehmen ist kein leichtes Unterfangen. Das wird vermutlich schon beim Lesen der eingangs gestellten Fragen bewusst. Dabei kommt es nicht auf die Art der Veränderung an.
Ob es darum geht, gelassener zu bleiben und nicht sofort in Stress zu geraten, Aufgaben nicht ständig aufzuschieben, Meetings besser vorzubereiten oder pünktlicher zu erscheinen. Selbst vermeintlich einfache Veränderungen im Arbeitsalltag erweisen sich oft als herausfordernd.


Auch Routinen wie der tägliche strukturierte Start in den Arbeitstag, das konsequente Abarbeiten von To-do-Listen oder das Einplanen von Fokuszeiten klingen einfacher, als sie tatsächlich sind. Wir nehmen uns viel vor und starten oft motiviert, etwa zu Jahresbeginn oder nach dem Urlaub. Doch schon nach wenigen Wochen fallen viele wieder in alte Muster zurück.

Manche Menschen meinen ja schon vor Silvester „Ich nehme mir nichts vor, denn ich weiß, dass ich es nicht einhalte". Dies sagt uns, dass auch andere es schwer finden, gute Vorsätze oder Verhaltensänderungen beizubehalten und umzusetzen.


Neues Verhalten in Etappen etablieren


Eine Veränderung der Persönlichkeit beginnt daher meist mit einer Verhaltensänderung. Jeder Vorsatz sollte ein neues, konkretes Verhalten beinhalten. Das ist hilfreich, weil es eine Lücke schließt.


Wer zum Beispiel dazu neigt, Aufgaben aufzuschieben, könnte sich vornehmen, den Arbeitstag anders zu starten. In dem alten Muster geändert werden, lassen Angewohnheiten leichter ablegen. Beispielsweise mit einer klar definierten Mini-Aufgabe zu beginnen, die in maximal zehn Minuten erledigt ist.

Oder statt E-Mails permanent zwischendurch zu lesen, feste Zeiten dafür einzuplanen.

Wer häufig zu spät kommt, könnte sich vornehmen, Termine grundsätzlich zehn Minuten früher im Kalender zu blocken oder den Arbeitsweg bewusst mit Puffer zu planen. Und wer sich im Arbeitsalltag ständig ablenken lässt, könnte festlegen, an bestimmten Tagen oder zu bestimmten Zeiten konzentriert ohne Unterbrechungen zu arbeiten.

Vielleicht braucht es Etappenziele, die die Hürde nicht zu groß werden lassen.

Nicht sofort alles perfekt – sondern Schritt für Schritt in eine neue Gewohnheit hineinwachsen.


Mentales Training stärkt das Vorhaben


Zudem ist die mentale Arbeit von großer Bedeutung. Finden Sie möglichst viele Nachteile für das Verhalten, das weniger werden soll, und viele Vorteile für das neue Verhalten.


Zum Beispiel: Das ständige Aufschieben von Aufgaben sorgt für inneren Druck, schlechtes Gewissen und unnötigen Stress kurz vor Abgabeterminen. Die Qualität der Arbeit leidet und das Gefühl, nie „fertig“ zu sein, begleitet einen durch den ganzen Arbeitstag.

Ein strukturierter Start hingegen schafft Klarheit, reduziert Stress und sorgt für ein Gefühl von Kontrolle und Zufriedenheit. Erledigte Aufgaben motivieren und machen den Kopf frei für neue Herausforderungen.


Finden Sie Ihre eigenen Argumente, bis Sie eine klare Entschlossenheit entwickeln, Ihr bisheriges Verhalten zu verändern. Je nach Persönlichkeitstyp kann es leichter sein, ein Verhalten komplett zu ändern (z. B. feste Fokuszeiten ohne Ausnahmen) oder es schrittweise zu reduzieren. Machen Sie die Probe: Wie fühlt es sich an, wenn Sie sich sagen:


„Ich schiebe Aufgaben nie wieder auf“ im Vergleich zu


„Ich beginne jeden Arbeitstag mit einer klaren Priorität und arbeite mindestens 20 Minuten fokussiert daran“?


Den Kurs halten!


Haben Sie das Gefühl, starten und ein Verhaltensmuster durchbrechen zu wollen?


Beginnen Sie jetzt! Schieben Sie es nicht auf!



Warten Sie keinesfalls auf den nächsten Jahreswechsel oder den nächsten Urlaub.

Lassen Sie sich von Rückfällen nicht entmutigen. Nein, es ist dann ganz sicher nicht „schon egal“.

Rückfälle sind normal entscheidend ist, am nächsten Tag wieder Kurs auf das Ziel zu nehmen.


Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen! Sollten Sie Unterstützung benötigen, kann Coaching ausgesprochen hilfreich sein, um die Spur Ihrer guten Vorsätze im Arbeitsalltag zu halten.


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